Roman

“All das ist wirklich passiert.
Fast.
Es hätte zumindest so passieren können.
Vielleicht.”

Tagsüber am Schreibtisch in der Lokalredaktion, abends mit seiner National-Geographic-Sammlung auf dem Sofa und donnerstags eine Runde Tipp-Kick mit Wipperfürth und Schatten im Fetten Hecht: Siebeneisens Leben in Oer-Erkenschwick ist ein langer, ruhiger Fluss. Bis zu jenem Tag, an dem Schatten erfährt, dass er geerbt hat. Viel? Sehr viel. 50. Tausend? Nein. Millionen. 50 Millionen. Ja, doch! richtig verstanden.
Leider hat die Sache einen Haken. Da sind nämlich noch sieben Miterben, die gefunden werden müssen – ansonsten wird das Vermögen der verstorbenen Großgroßgroßtante gespendet. Dummerweise leben die sieben anderen nicht in Berlin oder München oder an irgendeinem Ort, an dem man schnell mal vorbei schauen könnte – Schattens Miterben sind irgendwo in den entlegensten Regionen der Welt zuhause. Und natürlich wird Siebeneisen auserkoren, sie zu finden. Natürlich Siebeneisen. Wer denn auch sonst.
Also macht er sich auf die Reise, obwohl er Schlimmes ahnt. Doch wenn man von einem guten Freund um einen kleinen Gefallen gebeten wird, willigt man natürlich ein – vor allem, wenn es um viele Millionen geht. Hätte man Siebeneisen allerdings gesagt, was da alles auf ihn zukommen würde, wäre er sicher daheim geblieben. Aber später weiß man es eben immer besser …

Stefan Nink
Donnerstags im Fetten Hecht
Roman

Originalausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8090-2622-8
ca. € 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)
Limes Verlag / Random House